Interview mit Frau Bolte

Am Anfang war es für mich schwer.

Termine im Haus Maria:

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Mitarbeiter

Mitarbeiter

Mit unseren insgesamt über 150 Mitarbeitern sind wir rund um die Uhr für Sie da. Unserer Pflege-/Betreuungsteams bestehen zu einem großen Teil aus Fachkräften. Weiterbildung und Qualifikation haben bei uns – wie dies für alle SMMP-Einrichtungen gilt – eine außerordentliche Bedeutung. Das Fachseminar Altenpflege und das Bildungswerk SMMP befinden sich direkt auf der anderen Straßenseite. Unterstützt wird unsere Arbeit durch die bei uns im Haus lebenden Ordensschwestern und eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer.

Bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finden Sie eine Menge Engagement und Herzblut. Wir haben auch ein richtiges Haus-Maria-„Urgestein“ unter uns: Eine Frau, die schon vor 25 Jahren bei uns als Praktikantin angefangen hat und heute als Wohnbereichsleitung arbeitet.

Auch im Umgang mit Kollegen, so glauben wir, zeigt sich ein christlicher Geist: Eben darin, auch bei privaten und persönlichen Problemen ein offenes Ohr zu haben. Viele unserer Mitarbeiter haben sich ganz bewusst für den Orden als Arbeitgeber entschieden. Aber selbstverständlich sind Konfession und Religiösität kein grundsätzliches Anstellungskriterium. Was auch immer der persönliche Glaube des jeweiligen Mitarbeiters sein mag, wichtig ist, dass er den Glauben der Bewohner unterstützt!

Unsere tierischen Mitarbeiter

Sie bekommen zwar kein Geld, sind als Mitarbeiter aber trotzdem wichtig: Unsere vier Kaninchen Flecki, Hoppel, Mucki und Pauline. Sie leben in einem schönen Stall mitten in unserem Park und ab und zu besuchen sie uns und bereichern das Leben im Haus. Übrigens haben wir die Namen für die Kaninchen gemeinsam gesucht. Und zwar über unsere Hauszeitschrift. Jeder konnte seine Vorschläge einreichen und der Bewohnerrat hat dann entschieden. Und raus kam: Flecki, Hoppel, Mucki und Pauline. Einer unserer Bewohner kümmert sich liebevoll um die Tiere und versorgt sie.

Nicht vergessen wollen wir unsere Hunde. So bringt eine Kollegin aus dem Nachtdienst oft ihren Cocker Spaniel Willi mit und macht auch „Tagesbesuche“, da unsere Bewohner das Tier so ins Herz geschlossen haben. Einmal in der Woche rauschen zudem die Therapiehunde Kira und Debbie durchs Haus. Mit Schwung stürmen sie ins Foyer. Und mit Schwung stürmen sie die Etagen. Sie sind immer gern gesehene Gäste. Denn viele unserer Bewohner haben früher selbst Hunde gehabt. Debbie und Kira sind speziell ausgebildet. Bei allem Schwung, den sie ins Haus bringen, haben sie ein sehr ruhiges Gemüt und sind sehr geduldig. Manchmal bringen auch die Schüler der Edith-Stein-Schule ihre Haustiere mit. Ein Meerschweinchen zum Beispiel. Bei uns ist „tierisch“ was los, wie Sie sehen!

Ehrenamt und Bruder Klaus

Aber zurück zu den Menschen. Unsere Arbeit wird von rund 25 ehrenamtlich engagierten Bürgern tat- und ideenkräftig unterstützt. Der jüngste Ehrenamtler ist Mitte 20, die älteste über 70. Dieses Engagement ist für das Leben im Haus und das Wohlfühlen unserer Bewohner von größter Bedeutung.

Einen Mann, der zu unserem Team gehört, möchten wir hier ganz besonders erwähnen. Warum? Weil er für unsere Bewohner sehr wichtig ist und das Haus ganz entscheidend prägt: Der Franziskanerbruder Klaus, der uns bei allen Sorgen und Ängsten zur Seite steht. Er wurde 1935 in Werl, ganz in der Nähe von Geseke, geboren. Nach seiner Schulausbildung hat er zunächst Schneider gelernt und eine Abteilung für Damen- und Herrenoberbekleidung geleitet. Der Glaube war schon früh ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. „Aber dass ich meine ursprüngliche Lebensplanung änderte und mich den Franziskanerbrüdern anschloss, geht auf ein Schlüsselerlebnis bei Besinnungstagen in Harderhausen zurück“, erzählt er. „In einer gemeinsamen Messfeier fühlte ich mich von Gott angesprochen: ‚Ich brauche Dich’. Ich war verunsichert. Gott konnte nicht mich meinen. Ich war ein ganz normaler Junge.

Ich suchte das Gespräch mit einem Franziskanerpater, der die Freizeit begleitete.‚Klaus, hör auf deine innere Stimme’, gab dieser mir zur Antwort. Mit 24 Jahren entschloss ich mich, mich dem Orden anzuschließen.“ Im Anschluss an sein Theologie-Studium wurde er als Klinikseelsorger tätig und kümmerte sich um kranke und sterbende Menschen. Später baute er ein Heim in der Nähe von Warendorf für seine Mitbrüder auf und übernahm für 14 Jahre die Heimleitung. Bis er dann in den wohlverdienten Ruhestand trat. Aber allzu lange währte die Ruhe nicht. „Vor vier Jahren wurde ich dann mit der Aufgabe betraut, als Seelsorger im Haus Maria zu wirken. Auch hier gehe ich in meiner Aufgabe auf und bin froh über die gute Zusammenarbeit mit Ordensschwestern, Mitarbeitern und dem Hospizverein Geseke.“ Dann fügt er hinzu: „Der Austausch mit den Bewohnern und ihren Angehörigen liegt mir am Herzen.“ Und das Schöne daran ist, dass die Bewohner und Angehörigen genau das spüren.