Interview mit Frau Bolte

Am Anfang war es für mich schwer.

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Pflege und Lebensqualität

Die Menschen, die zu uns ziehen, benötigen Pflege und Unterstützung, sonst kämen sie nicht zu uns. Aber gute Pflege ist nicht alles. Sie ist nur die Basis.

Denn es geht darum, mit Pflege – und gerade auch durch Pflege – möglichst gut zu leben!

Sie erleben in unserem Haus gemeinschaftliche Aktivitäten und Freizeitveranstaltungen die bunt und vielfältig sind. Modenschauen und Diavorträge zum Beispiel. Tanzcafés und Spielenachmittage. Oder auch Kindergartenkinder, die uns beim St.-Martins-Umzug besuchen. Dieses gesellige Beisammensein ist unseren Bewohnern ebenso wichtig wie die Unterstützung ihrer Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Aber immer entscheiden Sie selbst, wie viel Geselligkeit Sie mit uns erleben möchten. Denn wenn Sie dagegen lieber Ruhe, Entspannung und Alleinsein wünschen: Kein Problem! Sie geben den Takt und den Rhythmus vor. Wir richten uns nach Ihren Bedürfnissen und Interessen. Und wer mal keine Lust oder Zeit hatte teilzunehmen, kann in unserer Hauszeitschrift nachlesen, was er verpasst hat.

Hier genießen die Generationen Zeit miteinander

In unserem Haus begegnen sich Alt und Jung. Hierzu gehört unsere enge Beziehung zur Edith-Stein-Ganztagshauptschule ebenso wie zu den Kindergärten und Kindertagesstätten der Umgebung. Das zeigt sich auch an unserem Sommerfest. Da bieten Hüpfburg, Jonglage und Schminkstand auch den Kleinen beste Unterhaltung. Und mit alkoholfreien Cocktails genießen Jung und Alt gemeinsam ihre Zeit.

Ebenso bringen unsere zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter gehörig „Leben in die Bude“! Der jüngste davon ist 25 Jahre, die älteste gar 75. Unser Haus ist ein wichtiger Teil unserer Kleinstadt und lebt von dem Kontakt nach außen. Daran haben wir in den letzten Jahren noch mal ganz bewusst gearbeitet und setzen dieses fort. Denn diese Atmosphäre, diese Offenheit und Begegnungen prägen das Alltagsleben für Sie in unserem Haus. Angehörige und ehemalige Mitarbeiter zeigen hier viel persönliches Engagement. Aber auch unsere jetzigen Mitarbeiter machen weit mehr als „Dienst nach Vorschrift“. Frau W. zum Beispiel.

Sie arbeitet bei uns in der Hausreinigung. Nicht nur, dass sie selbst in ihrer Freizeit sehr engagiert ist, sie hat gleich noch ihre Kolleginnen mitgerissen und begeistert. Nun kümmern sie sich nach Dienstschluss um Bewohnerinnen, gehen gemeinsam mit ihnen spazieren oder unterhalten sich gemütlich bei einem nachmittäglichen Kaffee.

„Essen und Trinken hält die Seele zusammen“ heißt es. Auch dies ist natürlich ein ganz zentraler Punkt für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Deshalb bietet unsere Küche täglich vier abwechslungsreiche Mahlzeiten an. Haben Sie spezielle Schon- und Diätkostwünsche? Auch denen kommt unser Koch gerne nach.

Betreuung, die fördert und belebt

Eine Betreuung, die alles abnimmt und die Bewohner nur „betüddelt“, lässt Fähigkeiten verkümmern. Pflege muss auch fördern und fordern. Diesen Anspruch haben unsere Bewohner und ihre Angehörigen – und das zu Recht! Deswegen schreiben wir die „aktivierende Pflege“ ganz groß. Wir wollen nicht nur wissen, was durch Krankheit oder Alter nicht mehr geht. Wir wollen vor allem wissen: Was geht noch? Und: Was geht vielleicht bald wieder? Das Mögliche wollen wir gemeinsam verwirklichen.

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pdf Haus und Wohnkonzept (243.1 KB)